Meran / Bozen

 

Diesmal ging es Richtung Meran bzw. Bozen. Wir hatten 3 Tage Zeit und wollten mal andere Strecken ausprobieren.

Hier finden sich die Pläne der Anreise, des Rundkurses vom 2. Tag und der Rückreise als PDF-Datei. Anzumerken ist allerdings, daß der Plan vom 2ten Tag nicht exakt die gefahrene Strecke zeigt. Da ein kleines Stück Straße zwischen Mölten und Jenesien in meinem Routenplaner nicht existiert, habe ich die Straße dort von Hand eingezeichnet. Leider kann der Routenplaner das nicht so schön darstellen und die grüne Streckenlinie zeigt einen etwas anderen Weg.

 

Tag 1 / Donnerstag, den 4.9.2003:

Wie so oft wählten wir als Anfahrtsstrecke den Weg über den Zirler Berg und den Umweg via Axams / Mutters, um die Fahrt durch Innsbruck zu vermeiden.

Im weiteren Verlauf fassten wir an unserer Stammtankstelle bei Brennersee nochmal ordentlich Sprit zum günstigen "Österreich-Tarif". Danach ging es über das Penserjoch nach Bozen und dort beschlossen wir, die Strecke nach Meran diesmal auf der Landstraße zurückzulegen. Die Straße sah auf der Landkarte recht ordentlich aus und sollte uns durch so wohlklingende Orte wie Terlan, Gargazon und Burgstall zu unserem Hotel in Meran führen. Leider mussten wir hierbei feststellen, daß die Straße auf der Karte gut aussieht, aber doch nur eine normale Landstraße darstellt, die von LKW´s und Traktoren reichlich benutzt wird. Alternativ bietet sich für zukünftige Touren die Strecke Terlan -> Mölten -> Hafling -> Meran an. Einen Teil davon findet ihr unter Tag 2 in diesem Bericht.

Wir kamen um ca. 17:00 Uhr endlich in unserem gebuchten Hotel St. Valentin an und ließen uns nach dem Duschen und Umziehen ein leckeres Halbpensions-Abendessen im Speisesaal schmecken. Das Zimmer war nicht gerade modern eingerichtet, aber der Blick vom Balkon auf die Umgebung sehr schön und die palmengesäumte Terrasse lud zum abendlichen Ausruhen ein.

Tag 2 / Freitag, den 5.9.2003:

Heute sollte die Strecke uns wieder zurück ins Sarntal führen. Aber diesmal hatten wir uns eine schönere Route ausgesucht.

Wir fuhren von Meran aus nach Hafling und über recht enge Straßen weiter nach Mölten. Dort folgten wir der Abzweigung nach Jenesien. Was nun folgte war eine traumhaft schöne, wenig befahrene, aber recht schmale Strecke zwischen Feldern und durch einen Wald bis nach Jenesien. Hier genossen wir einen gigantischen Blick auf die Dolomiten.

Dort führt der weitere Weg Richtung Bozen und damit hinab zum Ende des Sarntales direkt am Stadtrand von Bozen. Da wir nicht vorhatten, uns wieder durch Bozen zu quälen, bogen wir links in Richtung Penserjoch ab und fuhren an der Burg Runkelstein vorbei ca. 10 km ins malerische Sarntal hinein.

Auf der rechten Seite trafen wir auf die gesuchte Abzweigung zum Ritten (Renon) und folgten dieser Wegweisung. Auf einer schönen Straße führt der Weg den Bozener Hausberg hinauf. In Klobenstein entschieden wir uns, der Straße wieder Richtung Bozen und damit den Ritten hinunter zu folgen.

Unten angekommen, ging es zwischen den wildromantischen Felsen des Eggentales zum Karrerpass und dann über das Lavazejoch. Den Abstecher zum Jochgrimm sollte man unbedingt "mitnehmen". Dort gibt es einen grandiosen Ausblick.

Nach der Rückkehr aus der "Sackgasse Jochgrimm" fuhren wir nach Cavalese und füllten dort die "Bäuche" unserer Motorräder mit frischem Sprit. Anschließend ging es hinunter nach Auer, Kaltern und über den Mendelpass (den wir nicht so schön in Erinnerung hatten) und das Gampenjoch wieder zurück nach Meran und schnurstracks unter die Dusche.

Nach dieser Erfrischung besuchten wir die kleine Kapelle St. Valentin (Innenansicht) wenige Meter hinter unserem Hotel.

 Das obligatorische Abendessen und der anschließende Cappuchino waren natürlich Pflicht.

 

Tag 3 / Samstag den 6.9.2003:

Nachdem wir uns mit einem ordentlichen Frühstück gestärkt hatten, machten wir uns auf den Heimweg. Wir wählten hierfür die Strecke über das mautpflichtige, aber immer wieder gern genommene Timmelsjoch. Nachdem wir uns an der Mautstation die herumlungernden Ziegen angesehen hatten (eine davon wollte unbedingt meine TDM 850 überklettern), fuhren wir weiter durchs Ötztal, nach  Imst und dann, nach einem ordentlichen Mittagessen im Gasthof Krone in Lähn, weiter nach Reutte.

In Reutte zweigten wir zum Plansee ab und genossen die weitere Strecke nach Ettal. Über Oberammergau und Landsberg ging es dann zurück nach Augsburg und dem Tourende entgegen.

Als Fazit: Wunderschönes Wetter, die Strecke des 2ten Tages war einfach prima und die An- und Abreise nunmal ein immer wieder gern gefahrenes Pflichtprogramm.